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Ik heb geen naam. Ik heet geennaam.

Das Geländespiel „Orita“

Auch in der Smart-Phone-Zeit spielen viele Kinder in Sapporo draußen. Sie spielen oft Fangen, Versteck oder Räuber und Gendarm, aber in Sapporo gibt es ein spezielles Spiel, das Orita (wörtlich: abgestiegen) heißt.

Meiner Erinnerung nach beginnt Orita mit einem Fänger und anderen Gejagten, und wenn der Fänger einen Gejagten berührt, wird der Gejagte zum neuen Fänger. Es gibt noch zwei wichtige Regeln in Orita, die das Spiel charakterisieren:

1. Der Fänger darf normalerweise nicht auf Anlagen im Park steigen, aber mit geschlossenen Augen darf er es.
2. Wer auf der Erde steht, wenn der Fänger „Orita“ sagt, der wird zum neuen Fänger.

Also geht Orita normalerweise wie folgt: Damit der Fänger nicht Orita sagt, bleiben die Gejagten auf den Parkanlagen wie z. B. der Rutsche. Der Fänger steigt daher mit geschlossenen Augen auf eine Anlage und tastet. Dann fangen die Gejagten an, von einer Parkanlage zu einer anderen Anlage zu schleichen. Aber der Fänger merkt dies und sagt (zu gegebener Zeit) (oder besser:) in diesem Moment „Orita!“.

Orita ist in mehrfacher Hinsicht ein interessantes Spiel. Kein anderes Spiel hat dieselben Regeln, soweit ich weiß. Aber die zwei Regeln von Orita, „nicht höher gehen dürfen“ und „Augen schließen“ sind genauso wie bei den Geländespielen Taka-Oni und Mekakushi-Oni (Blinde Kuh).

Ich persönlich habe dieses Spiel recherchiert, aber es scheint wenige zu geben, die das Spiel kennen. Ich selbst komme aus Ainosato, Kita-Ku in Sapporo und dort habe ich oft Orita gespielt. Letztes Jahr habe ich zufällig in einem Park in Higashi-Ku Kinder gesehen, die Orita spielten/gespielt haben Aber wie weit dieses Spiel in Sapporo verbreitet ist, weiß ich nicht.

あほ